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{meet} dna photographers.

antonia heil & desmond louw.

{meet} dna photographers. antonia heil & desmond louw
14. September 2015 Caroline
Antonia Heil & Desmond Louw

Die DNA des Erfolgsrezeptes besteht bei Desmond Louw und Antonia Heil von DNA Photographers (aka „just like Rock ’n Roll“) nicht nur aus deren Anfangsbuchstaben, sondern vor allem an einer großen Portion Leidenschaft und Spaß für ihre Passion Fotografie. Die Liebe zu Desmond führte Antonia damals nach Südafrika und so begannen die beiden 2012 ihre gemeinsame fotografische Laufbahn.

Neben Hochzeiten, Familienportraits und Editorials für Magazine und Kunden von Mercedes bis zu Harley Davidson, shooten die zwei auch auf ihre ganz persönliche Art Autos. Oder genau genommen Menschen und ihre Autos. Herausgekommen ist dabei ist Wor{king} — eine Sammlung von Menschen und ihren Autos, sowie den Stories dahinter. Der natürliche Stil der DNA Photographers schwingt auf den schönen Hochzeitsfotos mit, der journalistische Anspruch zeigt sich in ihren persönlichen Portraits, wie dem über Gwen und Gawie Fagan für freundevonfreunden und in Reportagen von Lesotho bis nach Bangkok.

Die Hälfte des Jahres tingeln die beiden also durch die Welt und so kam es, dass wir uns bei ihrem Besuch im Juli in Berlin nach vorhergehenden Instragram-Herzchen bei ein paar Gin & Tonics endlich persönlich kennengelernt haben. Vielleicht macht das andauernde Reisen die beiden so super spontan oder die Tatsache, dass wir zwei Mädels am gleichen Tag Geburtstag haben oder auch unsere Berlin-Kapstadt-Verbindung — auf jeden Fall hatte Antonia gleich die Idee für ein kleines, spontanes Foto-Shooting im Laden, das wir ein paar Tage später sofort umgesetzt haben (dazu dann noch mehr)! 

Nun möchte ich euch Antonia und die Arbeiten der beiden erst einmal etwas genauer vorstellen und sie war so lieb, mir ein paar Fragen zu beantworten. Ich bin schon riesig gespannt auf unsere unsere nächste Begegnung und was die beiden bis dahin wieder alles Schönes vor die Linse holen!

Antonia, du bist ursprünglich in Deutschland geboren und aufgewachsen, Desmond in Südafrika. Wo und wie habt ihr euch kennen (und lieben!) gelernt?

Die Kurzversion: Mit 16 war ich für ein Jahr als Austauschschülerin an einer High School in Südafrika. In der Zeit habe ich eine meiner besten Freundinnen kennengelernt. Als ich sie sechs Jahre später in Kapstadt besuchte, lernte ich Desmond, einen guten Freund von ihr, kennen. Alles ging ganz schnell und ein Jahr Fernbeziehung später (mit einem Besuch in Südafrika und einem in Deutschland), zog ich nach Kapstadt. Wir sind inzwischen seit fast fünf Jahren verheiratet.

Euer Hintergrund aus fotografischer und journalistischer Perspektive ergänzt sich perfekt. Wie kam es, dass ihr entschieden habt, zusammenzuarbeiten? 

Wir haben seit meinem Umzug von Deutschland nach Kapstadt sofort nebenberuflich zusammengearbeitet und irgendwann hatten wir so viele Aufträge, dass einer von uns das Vollzeit machen musste. Desmond hat damals noch als Ingenieur gearbeitet, um dann von einem Monat auf den anderen Vollzeit als Fotograf durchzustarten. Ein Jahr später wollte ich auch mehr Freiheit und keinen Boss mehr über mir haben. Seit Anfang 2012 arbeiten wir 100% als ‚DNA‘ zusammen.

Ihr verbringt einen großen Teil eurer Zeit zwischen Südafrika und Europa auf Reisen. Wie ist es so, ständig auf Achse zu sein und wo fühlt ihr euch Zuhause?

Zuhause ist dort, wo wir beide sind. Das Leben ist kurz und wir nutzen es sehr gerne für Abenteuer. Wir sind am liebsten unterwegs, aber den südafrikanischen Sommer verbringen wir meistens zu Hause in Kapstadt. Dann ist auch eh Hochsaison für uns, aber gelegentlich liegen wir in der Hängematte im Garten oder genießen unseren täglichen Spaziergang am Strand oder unterhalb vom Tafelberg mit unserem Hündchen Piccolo.

Wir sind inzwischen auch Profi-Packer und können mit wenig Gepäck reisen. Mit unserer gemeinsamen Lieblingsmusik fühlen wir uns schnell überall heimisch.  

Euer Portfolio deckt Hochzeits, Portraits- und Familienfotos ab und eine große Leidenschaft von euch sind Autos. Was macht am meisten Spaß und wo seht ihr euch als künstlerisches Team in fünf Jahren?

Ganz genau, unsere Arbeit besteht zu 50/50 aus Menschen und Autos. Wir machen beides sehr gerne! Und sehr gerne auch die Kombination von beiden. In fünf Jahren, puh, soweit im Voraus planen wir nicht. Vielleicht werden wir dann mehr für die eigenen Plattformen (Bücher, Magazine usw.) produzieren — schauen wir mal!

Bei so vielen Reisen habt ihr sicherlich ein paar Lieblinge. Was waren für euch die besten Erfahrungen und die schönsten Orte?

Wir waren vor ein paar Monaten in Bangkok und haben tolle Leute kennengelernt, die viel in der kreativen Szene machen. Richtige Pioniere. Wir wollen auf jeden Fall dorthin zurück!

Desmond und ich lieben beide die Schweizer Alpen auch sehr. Wir haben eine mehrtägige Wandertour gemacht, was wirklich unglaublich war. In Deutschland suchen wir immer nach den schönsten Seen fürs Schwimmen und Desmond natürlich die besten Mountainbike-Strecken – egal wo wir sind.

Aber generell sind es kleine Mini-Momente, die besondere Erinnerungen bleiben: Der Kaffee in Brooklyn, New York City, nachdem uns nach dem Fahrradfahren fast die Finger abgefroren sind. Der Friseur in Bangkok, der uns mit nach Hause nimmt und für uns kocht. Die Ausritte auf dem Familienpferd in meinem Heimatdorf…

In Kapstadt lebt ihr im hippen Woodstock. Was hat sich in den letzten Jahren verändert? Begleitet ihr die Entwicklung in Südafrika auch fotografisch?

Wahrscheinlich schon, aber eher unbewusst auf Instagram. Wir wohnen in einer sehr netten Straße in Woodstock, die mit viktorianischen Häuschen gefüllt ist und immer mehr junge, kreative Leute ziehen hierher. Wir haben hier viele neue Freunde gefunden. Leute, die was machen, die experimentieren. Es ist toll, das alles mitzuerleben und zu gestalten. Es gibt Märkte hier, immer wieder neue Cafés, Läden und Galerien. Natürlich spricht auch jeder von „gentrification“, aber das passiert doch weltweit.

Desmond’s Opa ist selbst in Woodstock aufgewachsen und so haben wir viele Bilder gesehen, wie es damals mal war. Und damals war es „rougher“ als heute. Ich denke, hier entwickelt sich viel Gutes.

Wor{king} ist bisher euer persönlichstes Projekt. Man munkelt, es sei auch ein Buch geplant bzw. sucht ihr gerade dafür einen Verleger. Erzähl uns mehr!

Genau, Wor{king} ist unser Buch-Projekt. Wir haben über ein Jahr Leute mit ihren Autos, Fahrrädern und Motorrädern fotografiert und sie darüber interviewt. Da sind tolle Stories bei rausgekommen. Auto-Freaks sind so leidenschaftlich, das ist herrlich. Es ist eine tolle Sammlung von tollen Leuten geworden. Bis jetzt gibt es die Fotografien nur online sehen, mit dem Buch, für das wir hoffentlich bald den Vertrag mit dem Verlag haben, werden dann auch die Geschichten zu den Bildern veröffentlicht.

And last but not least: Words to live by?

There are no rules.

www.dnaphotographers.com

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Photos: Antonia Heil & Desmond Louw for dnaphotographers.com

1 Kommentar

  1. antonia 2 Jahren vor

    Liebe Caro,
    wie schon einmal gesagt, es war ein grosses Highlight dich und deine Family diesen Sommer kennenzulernen! Bis bald, dann aber in Cape Town :) DNA – Desmond & Antonia

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